Liefersituation Sommer 2021- Ausblick

Weiterhin werden wir mit Verfügbarkeitsengpässen auf dem Rohstoffmarkt konfrontiert und rechnen daher auch für die Monate Juni bis September mit weiteren Preiserhöhungen für Rohstoffe. 

In den vergangenen Wochen hat sich die Dynamik der Preiserhöhungen lediglich im Bereich der Polyolefine verlangsamt.

Der weiterhin sehr hohe Bedarf an technischen Kunststoffen trifft noch immer auf eine deutliche Unterversorgung mit Vorprodukten für die Polymerherstellung.

Besonders betroffen von dieser Entwicklung sind aktuell Polyamid (PA) und Polyacetal (POM).

Die aktuelle Preisentwicklung beim Ausgangsprodukt Caprolactam zwingt unsere Herstellerwerke leider dazu, die Preise für die Rohstoffgruppe PA6/PA66 weiter anzupassen.

Für den Werkstoff POM ist die globale Versorgungslage auch mittelfristig deutlich angespannter als bei vielen anderen Werkstoffen. Die weitere Sicherstellung der Verfügbarkeit geht jedoch mit deutlichen Erhöhungen für die Rohstoffe einher.

Somit kommt es im Monat Juni 2021 zu weiteren teilweise drastischen Erhöhungen, einhergehend mit einer weiteren Verschlechterung der Verfügbarkeit.

Aufgrund der deutlichen Verknappung am Rohstoffmarkt bei gleichzeitig hoher Nachfrage des Marktes rechnen wir auch weiterhin mit weiteren Preiserhöhungen insbesondere bei den technischen Thermoplasten wie PA/PET und POM.

 

 

Liefer- und Preissituation April- Juni 2021

Leider ist nach den außergewöhnlichen Erhöhungen der Rohstoffnotierungen, im ersten Quartal, keine Beruhigung der Marktlage in Sicht. 

Kunststoffverarbeiter in nahezu allen Marktsegmenten und auf allen Erdteilen sind bereits gezwungen, Produktionsanlagen aufgrund fehlender Rohstoffe abzuschalten.

Bei der für die Verpackungsmittelindustrie wichtige Rohstoff Polyethylen (PE-LD) hat sich bis Mitte März um mehr als 35% verteuert. 

Ähnliche Zahlen werden für PE-HD, PE-LLD und PP gemeldet. 

Bei Polystyrol (PS) bzw. expandiertem Polystyrol (EPS) ist die Lage ebenso dramatisch: 

Die Preise sind allein im März um 30% gestiegen und beim S-PVC ist ein Preisanstieg von 61% innerhalb der letzten 10 Monate zu verzeichnen.

Auch die technischen Kunststoffe sind von starken Preisanstiegen betroffen und so gut wie alle Bereiche der Kunststoff verarbeitenden Industrie.

Gründe für die schwierige Lage der Kunststoff Verarbeiter: 

Die Covid-19-Pandemie führte weltweit zu einem Ungleichgewicht von Nachfrage und Angebot von Kunststoffprodukten.

Dadurch, dass Asien, speziell China, bereits in der zweiten Jahreshälfte 2020 auf den Wachstumspfad zurückgekehrt ist, 

ist die Nachfrage nach Rohstoffen dort früher gestiegen als in Europa oder den USA.

Viele Rohstoffe aus dem Mittleren Osten und den USA wurden und werden nach Asien umgelenkt und fehlen daher in Europa. 

Ein Ende der angespannten Rohstoffsituation ist vorerst nicht in Sicht – Experten rechnen mit einer Erholung erst im Herbst 2021.

 

Um weiterhin Verfügbarkeiten zu gewährleisten, sind unsere Hersteller leider gezwungen, ab 01. Mai 2021 die Preise erneut der Situation anzupassen.

NEWS

Der Kunststoffmarkt steht vor dem Problem der weiter steigenden Rohstoffpreise
bei gleichzeitiger Materialverknappung. Eine sehr schwierige Situation für uns alle.
Man spricht von einer noch nie erlebten Marktinstabilität.

Die Preise der Rohstoffe haben sich seit Mitte Januar 2021 sehr stark und nun schon zum dritten Mal überdurchschnittlich erhöht. Erklärt wird das mit einem Versorgungsengpass mit Naphtha und Monomeren, mit Anlagenausfällen durch extreme Wettersituationen und weitere höhere Gewalt („Force Majeure“). Da es auf dem Weltmarkt gleichzeitig eine stark erhöhte Nachfrage gibt, kommt es zu dieser extremen Situation.

Als Folge der enormen Preiserhöhungen unserer Rohstofflieferanten, sehen wir uns gezwungen, mit sofortiger Wirkung erneut unsere Preise anzupassen.

Wir wollen betonen, wie wichtig uns die Zusammenarbeit mit Ihnen, unseren Kunden ist.

Es wird sicherlich nicht leicht, diese massiven Preisanpassungen am Markt durchzusetzen. Vor diesem Problem stehen jedoch alle, die Halbzeuge produzieren, damit handeln und diese verarbeiten/einsetzen. Nach heutigem Stand, können wir nicht ausschließen, ob die Steigerung nun ihren Höhepunkt erreicht hat.

Wir versichern Ihnen bereits heute, dass wir auch in Zukunft Ihr zuverlässiger Lieferant sein werden, der mit Umsicht für eine größtmögliche Versorgungssicherheit sorgt.

 

 

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